JahrStückAutor 
2005Die Leiter am KammerfensterMartin Dornreithermehr
2006Das sündige DorfMax Neal & Max Fernermehr
2007Da RauberpfaffPeter Landstorfermehr
2008D`Wahl Lump`nPeter Landstorfermehr
2009Ein Engel namens BlasiusAndrea Döringmehr
2010Die falsche KatzMaximilian Vitusmehr
2011D' Eisheiligen und die kalt' SophieGeorg Harriedermehr
2012Da blaue KruagPeter Landstorfermehr
2013Am Wegweiser zum 7. HimmelMaximilian Vitusmehr
2014
zum 10-jährigen Bestehen
Graf SchorschiCarl Borro Schwerlamehr
2015Da SchippedupferPeter Landstorfermehr
2016ÖlwechselFlorian Appel
Johannes Brandhofer
Tobias Egger
Markus Ollinger
mehr
2017Glenn Miller & SauschwanzlChristian Lexmehr

Theaterabend 2017
Glenn Miller & Sauschwanzl

Komödie in 3 Akten von Christian Lex

Mitwirkende

Johanna Aicher, Metzgersfrau
Christina Karl
Vitus Aicher, Metzgermeister
Alex Waldhier
Hilde Aicher, deren Tochter
Sabrina Ritzinger
Max Aicher, deren Sohn Robert Walter
Ernst-August Sehmrauh, Cousin von Johanna Markus Streitberger
Franz Aicher, Opa
Helle Wolter
Fred Thanner, Amerikanischer GI
Martin Schuster
Edda Hegerflint, Flüchtling aus Breslau
Karin Troidl
Jackl Bachmeier, Veterinärkontrolleur Harald Kindshofer
Captain Arch Duke, Amerikanischer Captain
Thomas Mach
Randy Wilson, Amerikanischer GI
Mike Tomfeah
Regie Christine Wimmer
Souffleuse Tina Wolter
Maske Lissy Fürbacher
Technik Thomas Mach, Stefan Reidt
Gesang + Tanz Ute Dattinger, Renate Schmidmeier, Christine Wimmer
 Bühnenbau Sepp Troidl, Sigi Dattinger, Gerhard Kaute, Hermann Schmidmeier, Armin Karl, Dieter Spar, Franz Rothbeck
 Bühnenmalerei Albert Vogler, Hermann Kopp, Martin Schuster

Inhalt

Es ist Frühjahr 1946 im oberbayerischen Teislfing, im Erdinger Hinterland. Der 2. Weltkrieg ist seit einem knappen Jahr vorbei und Bayern steht unter der Zwangsverwaltung des amerikanischen Militärs. Beider Metzgersfamilie Aicher ist der Mann und Vater seit vier Jahren im Krieg vermisst. Dessen Frau Johanna gibt die Hoffnung jedoch nicht auf und versucht ihre Famile so gut wie möglich durch die harten Nachkriegsjahre zu bringen, die geprägt sind von großer Not an Lebensmitteln und anderen Gütern des täglichen Bedarfs. Deshalb schlachtet die resolute Metzgersfrau hin und wieder vorschriftswidrig und das Geschäft läuft seither so gut wie nie in der Nachkriegszeit. Hinderlich ist, dass Cousin Ernst-August, der ihr helfend zur Seite steht, kein Blut sehen kann und ständig in Ohnmacht fällt.
Es kommt, wie es kommen muss, eine Razzia steht ins Haus…

Pressestimmen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Theaterabend 2016
Ölwechsel

Komödie in 3 Akten von Florian Appel, Johannes Brandhofer, Tobias Egger und Markus Ollinger

Mitwirkende

Sepp Schnellinger, Reisebürobesitzer
Helle Wolter
Sotirios Strombolopoulosarikakis, Hotelbesitzer
Harry Kindshofer
Costa Quantos, Mädchen für alles
Alex Waldhier
Ludwig Zahn, Animateur Thomas Mach
Heinzi Geiger, Träumer und Hypochonder Markus Streitberger
Susi Geiger, dessen Ehefrau
Christina Karl
Monika Mundhaar, Susi’s Tante
Karin Troidl
Alfons Frauenhofer, Professor Klaus Stallmeister
Sybille, dessen Ehefrau Gisela Fritschi
Corinna Körschgen, Schriftstellerin
Carina Fritsch/Anna Zeilhofer (Doppelbesetzung)
Matthias Rossgoderer, angehender Landwirt
Martin Schuster
Pankraz Rossgoderer, dessen Zwillingsbruder
Robert Walter
Regie Christine Wimmer
Souffleuse Tina Wolter
Maske Lissy Fürbacher
Technik Thomas Mach, Stefan Reidt
Musik + Tanz Ute Dattinger, Renate Schmidmeier, Harry Kindshofer
 Bühnenbau Sepp Troidl, Sigi Dattinger, Gerhard Kaute, Hermann Schmidmeier, Armin Karl, Dieter Spar, Franz Rothbeck
 Bühnenmalerei  Gilli Kammann, Helle Wolter, Albert Vogler, Hermann Kopp

 

Inhalt

Urlaub – wer freut sich nicht darauf? Dabei sind die Erwartungen an die „schönste Zeit des Jahres“ oft höchst unterschiedlich. So sucht der eine Ruhe und Entspannung, während der andere Aktion und ausgiebiges Nachtleben erwartet. Orte, die alles in einem vereinen sind selten, aber es gibt sie. Dass die griechische Insel Kanallaki ein solcher Ort ist, davon sind unsere Protagonisten überzeugt und so buchen sie hoffnungsfroh ein zweiwöchiges All-inclusive-Arrangement. Was allerdings im Reisebüro Konkurs-Tours noch alle Wünsche zu erfüllen scheint, entpuppt sich in der Realität als wahrer Horrortrip, den jeder auf seine ganz persönliche Weise überstehen muss…

Pressestimmen

Hallberger 2016 Seite 1 Hallberger 2016 Seite 2 Hallberger 2016 Seite 3

 

 

Mooskurier 2016 Seite 1 Mooskurier 2016 Seite 2

 

 

 

Bericht im Mooskurier online vom 06.03.16 (klick!)

Freisinger Tagblatt 2016

 

Theaterabend 2015
Da Schippedupfer
Eine bayerische Komödie in 5 Tagen von Peter Landstorfer

Mitwirkende

Rindl Hupf, Wirtsmetzger
Helle Wolter
Rindl Schepps, seine Frau
Karin Troidl
d`Suise, deren Tochter
Anna Zeilhofer
Elsbett Schützin, Pfarrersköchin Gisela Fritschi
Mendus Pockamayr, Pfarrer Klaus Stallmeister
Salus Springorum, Apotheker
Harry Kindshofer
Euklelia Springorum, Frau Apotheker
Christina Karl
Schmoich Kitze, lediger Bauer Robert Walter
Saxen-Sammer-Sirtl, Sargschreiner Markus Streitberger
`s Federl, ein junges Mädchen
Carina Fritsch
Oskar Beinlein, preußischer Abortartikelvertreter
Martin Schuster
Schwartl, Kunde der Metzgerei
Thomas Mach
Regie Christine Wimmer
Souffleuse Tina Wolter
Maske Lissy Fürbacher
Technik Thomas Mach
Musik Hermann Kopp, Ute Dattinger, Renate Schmidmeier, Christine Wimmer
Bühnenbild: Josef Troidl, Franz Rothböck, Hermann Kopp, Armin Karl, Sigi Dattinger, Hermann Schmidmeier, Gerhard Kaute, Albert Vogler

Inhalt
Die Männer von Scheidlfing rüsten sich zum alljährlichen Schippedupfer-Ausflug nach Haiperting. Die Frauen des Dorfes bereiten sich ihrerseits auf die jährliche Wahlfahrt vor. Alles scheint wie immer zu laufen, bis Pfarrer Mendus Pockmayr plötzlich auf die Idee kommt, dieses Jahr auch zum Schippedupfen mitzufahren. Das ist der Anfang einer nicht mehr enden wollenden Kette von Ausreden, Notlügen und Verwechslungen…

Video

Pressestimmen

Bericht 2015 Freisinger Tagblatt Bericht 2015 Hallberger Seite 1 Bericht 2015 Hallberger Seite 2 Bericht 2015 Mooskurier

 


 

Theaterabend 2014
zum 10-jährigen Bestehen der Moosbühne Graf Hallberg
Graf Schorschi
Ein Münchner Stück in drei Akten von Carl Borro Schwerla

Mitwirkende

Josef Schrumm
Helle Wolter
Frau Schrumm
Christine Wimmer
Bertl, ihre Tochter
Carina Fritsch
Walburga Graf,  Blumenhändlerin Gisela Fritschi
Schorschi,  ihr Sohn Markus Streitberger
Rosl, Tochter vom Metzgermeister
Christina Karl
Lenz, Schenkkellner
Thomas Mach
Theres, Köchin bei Schrumm Karin Troidl
Meier, von der Auskunftei Alexander Waldhier
Kribler, Straßenkehrer
Leo Kindshofer sen.
Anni, Bertls Freundin
Lisa Kopp
Weinzierl, Polizeiinspektor
Harald Kindshofer
Schmeiriedl, Schutzmann Martin Schuster
Schöberl, Amstdiener Robert Walter
Regie Christine Wimmer, Martin Schuster
Souffleuse Tina Woisetschläger
Maske Lissy Fürbacher
Technik Christian Straub, Thomas Mach
Musik Hermann Kopp, Ute Dattinger
Bühnenbild: Josef Troidl, Franz Rothböck, Hermann Kopp, Armin Karl, Sigi Dattinger, Hermann Schmidmeier, Gerhard Kaute, Ingrid Kammann, Albert Vogler

Inhalt
Der Graf Schorschi ist kein Graf, er heißt nur so. Er ist auch kein Schwerenöter, sondern ein gutmütiger Bursch, der seiner Mutter, einer Blumenhändlerin am Viktualienmarkt, die Blumen austrägt. Eines Tages wird er aber mit einem polizeilich gesuchten Hochstapler und Heiratsschwindler verwechselt und es wäre ihm übel ergangen, hätte nicht ein hübsches Mädchen beim strengen Herrn Wachtmeister ein gutes Wort für ihn eingelegt.

 

Pressestimmen

 

Bericht Hallberger Seite 1 Bericht Hallberger Seite 2 Bericht MK 04.04.14 Zeitung 10 Jahre Moosbühne (1024x753)


Weihnachtstheater 2014:
Christbaumkerzl
1 Akter von Josef Mooshofer
 Inhalt:
„A Christbaum soi her, gehts wia`s mog“ – 10 Jahre hat man keinen Baum mehr im Hause Wirrmann gehabt, doch das soll sich ändern. Nur ist es an Heilig Abend etwas zu spät dafür. Im Markt gibt es keine mehr zu kaufen und in den Wald will keiner um einen zu „klauen“. Doch jeder möchte einen Baum! So macht sich jeder auf den Weg, sodass letztendlich 10 Christbäume im Wohnzimmer stehen. Die vielen benötigten Christbaumkerzl werden noch schnell besorgt.
Der Christbaumdiebstahl bleibt nicht unbemerkt, was den Wachtmeister auf den Plan ruft. Der ermittelt ergeizig, doch die Wirrmanns verstricken sich in Ausreden und Lügen. Letztendlich führen die Lügen dazu, dass die Bäume beschlagnahmt werden und die besorgten Christbaumkerzn werden kurzerhand aus Wut vom Wirrmann im Kachelofen eingeheizt. Ein Irrtum bringt die Bäume wieder zurück, nun stehen die Wirrmanns abermals ohne Christbaumkerzl da, sodass die Bäume vom Wachtmeister wieder mitgenommen werden um sie unter den Armen zu verschenken. Was den Wirrmanns bleibt, ist ein kleiner Tannenzweig, der dann wohl oder übel als Christbaum reichen muss!

Mitwirkende: Harry Kindshofer, Karin Troidl, Marion Kaute, Franzi Rother, Markus Streitberger, Martin Schuster, Helle Wolter, Tobias Kopp.
Souffleuse: Christine Wimmer


Theaterabend 2013
Am Wegweiser zum 7. Himmel
Eine heitere Komödie in 4 Bildern von Maximilian Vitus

Mitwirkende 

Die Schattenhoferin Karin Troidl
Sepp, ihr Sohn Alex Waldhier
Julia Carina Fritsch
Wally, die Magd Christina Karl
Der Anderlbauer Leo Kindshofer sen.
Nandl, seine Tochter Gisela Fritschi
Der Wachtmeister Helle Wolter
Der Pointner Gustl Thomas Mach
Der Sägmüller Franzl Harry Kindshofer
Veit, Vagabund Markus Streitberger
Nigg, Vagabund Martin Schuster
Regie Christine Wimmer
Souffleuse Tina Woisetschläger
Maske Lissy Fürbacher
Musikalische UntermalungSängerinnen / Sänger Hermann KoppRenate Schmidmeier, Ute Dattinger, Christine Wimmer, Christina Karl
Markus Streitberger
Leitung Christine Wimmer
Bühnenbau Josef & Karin Troidl, Franz Rothböck, Hermann Kopp, Armin Karl,
Dieter Spar, Sigi Dattinger, Martin Schuster, Hermann Schmidmeier, Gerhard Kaute
Bühnenbild Hermann Kopp, Albert Vogler
Technik Christian Straub, Thomas Mach

 Aufführungen:
Samstag, 09.03.13, Samstag, 16.03.13, Sonntag, 17.03.13, Freitag, 22.03.13 und Samstag, 23.03.13.
Kostenlose Vorstellung für die geladenen Senioren der Gemeinde am Sonntag, 10.03.13.

Inhalt
In einer stürmischen und eisigen Winternacht finden der junge Landstreicher Nigg und sein älterer Freund Veit Unterschlupf auf einer Almhütte. Im Gegensatz zu seinem Freund kann sich Nigg mit dem Schicksal nur schwer abfinden. Als sich Julia, die Tochter eines reichen Bauern vor dem Unwetter in die Hütte rettet, scheint sich sein ganzes Leben zu verändern. Ist er wirklich der außereheliche Sohn eines reichen Bauern und kann er sich durch Fleiß und Tüchtigkeit auszeichnen, oder ist er doch der gesuchte Brandstifter? Erfüllt sich sein Traum vom eigenen Hof und seiner schönen Braut Julia, oder ist er doch nur der arbeitsscheue Landstreicher?

 

Zeitungskritiken
Foto Hallberger (710x1024) Freisinger Tagblatt 15.03.13

 

 


 

 

 

Theaterabend 2012
Da blaue Kruag
Lustige Komödie in drei Akten von Peter Landstorfer

Mitwirkende 

Pater Villinger, Dorfpfarrer Martin Schuster
Abelasser, Totengräber Helle Wolter
Berlscheißer, Gemeindediener Markus Streitberger
Meindoaga, Bäcker Leo Kindshofer sen.
Zaglstecherin, Wittib Gisela Fritschi
Grusch Kathl, Kramerin Karin Troidl
Anni, die bigottische Carina Fritsch
Grundhammer, Großbauer Harald Kindshofer
Schredlwirtin Christina Karl
Der bayerische Bernini, Architekt Alex Waldhier
 
Regie Christine Wimmer
Souffleuse Kathrin Schiele
Maske Lissy Fürbacher
Musikalische UntermalungSängerinnen / Sänger Hermann KoppRenate Schmidmeier, Ute Dattinger, Christine Wimmer
Markus Streitberger
Leitung Christine Wimmer
Bühnenbau Josef & Karin Troidl, Franz Rothböck, Hermann Kopp, Armin Karl,
Dieter Spar, Sigi Dattinger, Anton Wimmer, Hermann Schmidmeier
Bühnenbild Hermann Kopp, Helle Wolter
Technik Christian Straub


Samstag 17. März 2012, Samstag 24. März 2012, Sonntag 25. März 2012
Freitag 30. März 2012,Samstag 31. März 2012
Kostenlose Vorstellung für die geladenen Senioren der Gemeinde am So. 18.03.2011 um 15.30 Uhr

 

Inhalt
In Kloaberg-Schmuggling soll das alte, kleine Dorfkircherl abgerissen und dafür eine neue, große Kirche für alle umliegenden Gemeinden gebaut werden. Das Ordinariat schickt den Kirchenbauer Rotzenbichler, genannt „Der bayerische Bernini“, um überprüfen zu lassen, ob sich Kloaberg-Schmuggling für den Bau der neuen Kirche letztendlich auch wirklich eignet. Bei den Dorfbewohnern stößt Bernini aber auf eine für ihn völlig unverständliche Ablehnungshaltung. Man versucht ihn mit widersinnigsten und irrwitzigsten Argumenten von einer positiven Bewertung abzubringen. Als aber alles nicht zu fruchten scheint, kommt ausgerechnet der Pater auf die Idee, Bernini eine Komödie vorzuspielen, die ihm das Fürchten lehren und dem Kircherl sein Geheimnis bewahren helfen soll..

 

Zeitungskritiken
Auszug aus „Der Hallberger“ vom 28. März2012 (Text: eoe)
Ein Kircherl und sein Geheimnis
Ganz schön geheimnisvoll, was sich da in Kloaberg-Schmuggling so tut! Ein Architekt will das Kircherl abreißen – und die Dorfgemeinschaft stemmt sich mit Händen und Füßen dagegen. Ausgesprochen amüsant und charmant spielte die Moosbühne vor nicht ganz ausverkauftem Haus zur Premiere des Landstorfer-Dreiakters „Da blaue Kruag“ auf.

Schon seit längerem hatte Regisseurin Christine Wimmer vor, das Volksstück aus der Feder von Peter Landstorfer zu inszenieren. Heuer hat’s geklappt: Im Januar nahm die Laienbühne die Proben auf, seit zwei Wochen erst wird im Gemeindesaal – in einem tollen Bühnenbild mit Kircherl, Gasthof, Friedhof und Gemeindebau von Kloaberg-Schmuggling – geprobt. Fürs ansprechende musikalische Rahmenprogramm sorgten Hermann Kopp an der „Ziach“ und Renate Schmidmeier, Ute Dattinger, Christine Wimmer sowie Markus Streitberger als Sänger. 

Zehn Schauspieler, bietet die Moosbühne auf und es fällt schwer angesichts der homogenen Vorstellung des Ensembles den einen oder anderen herauszugreifen. Alle Darsteller gingen in ihren Rollen auf und konnten überzeugen. Sei es die kürzlich verwitwete „Zagelstecherin“ (Gisela Fritschi), in ihrem rustikalen Flirt mit dem Großbauern und überzeugten Junggesellen Grundhammer (Harald Kindshofer). Oder die bigotte Anni (Carina Fritsch), die zu fortgeschrittener Spielzeit ihr zweites, gar nicht so prüdes „Ich“ aufblitzen lässt. Nicht zu vergessen Markus Streitberger, der als Gemeindediener Blasius Berlscheißer einmal mehr sein komödiantisches Talent beweist. Auf Patrick Schosser, seit Jahren eine feste Größe im Ensemble, müssen die Zuschauer heuer verzichten. Doch mit Martin Schuster, hat die Moosbühne einen adäquaten Ersatz gefunden, der wohl dosiert in Spiel und Mimik den bayerischen Don Camillo mimt.

Welches Geheimnis das Kircherl, an dessen Stelle Architekt Bernini (Alex Waldhier) eine neue schmucke Kirche erbauen will, birgt, versucht die verschworene Dorfgemeinschaft mit aller Macht geheim zu halten. Und bedient sich dabei auch des „blauen Kruags“, der scheinbar magische Kräfte hat – und die Gemeindebürger zu manchen „Outings“ und Kapriolen verleitet. Welche sonderbaren Dinge geschehen – und ob’s ein Happy End gibt? Da heißt es: Selber hingehen, anschauen und genießen.

 

 


 

 

 

Theaterabend 2011
D‘ Eisheiligen und die kalt Sophie
Schwank in drei Akten von Maximilian Vitus

Mitwirkende:

Servaz, de 3 Eisheiligen Helle Wolter
Pangraz Leo Kindshofer sen.
Bonifaz Harald Kindshofer
kalt‘ Sophie, Hauserin Karin Troidl
Ginerl, Haidhofbäuerin Christina Karl
Hannerl, Magd Carina Fritsch
Babette, Krenweiberl Gisela Fritschi
Schorsche, Hochzeiter Markus Streitberger
Ludwiga Härtinger, Erbschleicherin Christine Wimmer
Vitus, Knecht Patrick Schosser
 
Regie Christine Wimmer
Souffleuse Tina Woisetschläger
Maske Lissy Fürbacher
Musikalische UntermalungSängerinnen / Sänger Hermann KoppRenate Schmidmeier, Ute Mittlmeier, Christine Wimmer
Markus Streitberger, Christina Karl, Patrick Schosser,
Leo Kindshofer sen.
Leitung Christine Wimmer & Patrick Schosser
Bühnenbau Josef & Karin Troidl, Franz Rothböck, Hermann Kopp, Armin Karl,
Dieter Spar, Sigi Dattinger, Anton Wimmer, Hermann Schmidmeier,
Patrick Schosser
Bühnenbild Hermann Kopp, Helle Wolter, Patrick Schosser
Technik Christian Straub

 

Inhalt
Ginerl, die junge Haidhof-Bäuerin hat durch den frühen Tod ihrer Eltern schon in jungen Jahren viel Arbeit und Verantwortung auf sich laden müssen. Die größten Sorgen aber bereiten ihr Großvater Pangraz und seine beiden Freunde Servaz und Bonifaz. Trotz ihres Alters sind die „Eisheilign“ immer noch arge Spitzbuben. Jemanden einen Streich spielen zu können, ist für sie eine kindliche Freude. Da hilft auch nicht die strenge Hand der gleichaltrigen Hauserin Sophie. „Wenn nur ein gstandner Bauer den drei Halodris die Leviten lesen würde!“  Aber der Wunsch Sophies geht nicht in Erfüllung. Trotz der vielen Heiratskandidaten, die allesamt vom Krenweiberl auf den Hof gebracht werden, denkt Ginerl nicht an den Ruhestand – bis Vitus, der neue Jungknecht kommt. Aber auch mit diesem hat Ginerl ihr rechtes Kreuz. Er hält nicht viel von der Arbeit und noch viel schlimmer, er verdreht Ginerl den Kopf, ohne ihr ihn wieder richtig aufzusetzen. Für den größten Wirbel am Haidhof sorgt schliesslich der Auiftritt einer Erbschleicherin…..

Aufführungstermine
Samstag, 12. März 2011 19.30 Uhr
Samstag, 19. März 2011 19.30 Uhr
Sonntag, 20. März 2011 18.00 Uhr
Freitag, 25. März 2011 19.30 Uhr
Samstag, 26. März 2011 19.30 Uhr
Kostenlose Vorstellung für die geladenen Senioren der Gemeinde am So. 13.03.2011 um 15.30 Uhr

 


 

 

 
Theaterabend 2010
Die falsche Katz‘ 
Schwank in drei Akten von Maximilian Vitus

Mitwirkende

August Nothaft, Wirt „Zur blauen Gans“ Harald Kindshofer
Lisl, Kellnerin Christina Karl
Korbi, Hausknecht Markus Streitberger
Julius Hamel, Gast aus München Leo Kindshofer sen.
Alma Hamel, seine Frau Gisela Fritschi
Frau Schädle, Feriengast aus Schwaben Karin Troidl
Ria, ihr Töchterle Carina Fritsch
Mathias Rammelmeyer, Wirt der „Schwarzen Katz“ Helle Wolter
Max Fink, Hotelgast Thomas Mach
Stefan, Maler Patrick Schosser
 
Regie Christine Wimmer
Souffleuse Tina Woisetschläger
Maske Lissy Fürbacher
Musikalische UntermalungSängerinnen / Sänger Hermann KoppRenate Schmidmeier, Ute Mittlmeier, Christine Wimmer
Markus Streitberger, Christina Karl, Patrick Schosser,
Leo Kindshofer sen.
Leitung Christine Wimmer & Patrick Schosser
Bühnenbau Josef & Karin Troidl, Franz Rothböck, Hermann Kopp, Armin Karl,
Dieter Spar, Sigi Dattinger, Anton Wimmer, Hermann Schmidmeier, Patrick Schosser
Bühnenbild Hermann Kopp, Ingrid Kamann
Technik Christian Straub

Samstag 13. März, Samstag 20. März, Sonntag 21. März, Freitag 26. März, Samstag 27. März
Vorstellung für die Senioren am Sonntag 14. März


Inhalt
Eine kleine Wirtschaft nagt am Existenzminimum. Ein dort wohnender Maler bekommt vom Hotelier nebenan den Auftrag, ein Reklameschild für dessen Hotel „Schwarze Katz“ zu malen. Den Preis für die Arbeit bezahlt er aber nicht. So bleibt das Schild im Wirtsgarten der kleinen Wirtschaft stehen. Ankommende Gäste kehren nun in der „falschen“ Katz ein – zur großen Freude des Wirts und zur Verzweiflung des Hoteliers.

Brauchtum
Umdie schwarze Katze rankt sich so allerlei Aberglaube. Wenn eine schwarze Katze einem über den Weg läuft, so bringt das Unglück. Um das zu verhindern, muss man drei Steine über die Katzenspur werfen oder auf einen Stein spucken. Auch als Wetterprophetin und Orakel wird die Katze aber gesehen.

 

Zeitungskritiken
Auszug aus dem Freisinger Tagblatt vom 19. März2010 (Text: eoe)
Erfrischendes Ensemble
Die Moosbühne Graf Hallberg von Ihrer komödiantischen Seite durften die Premierengäste am vergangenen Samstag erleben. Mit dem Stück „Die falsche Katz“ sorgte die Laienbühne für amüsante Stunden.

Einmal mehr hat die Moosbühne unter der Regie von Christine Wimmer das richtige Rezept für gutes Volkstheater gefunden. Konkurrenzkampf, Verwicklungen und Liebeleien: Der Schwank von Maximilian Vitus um ein vertauschtes Reklameschild hat alles, was eine gute Komödie ausmacht. Dazu ist das Ensemble mit echten Originalen besetzt, die buchstäblich in ihren Rollen aufgehen. Zu vorderst ist hier Karin Troidl zu nennen, die als schwäbisch-zischelnde Geschäftsfrau mit unverwechselbarer Mimik und Bonmots mehr als nur „steelenweis“ für Wirbel und viele Lacher sorgt. Erfrischend und unverkrampft spielten die beiden Neuzugänge Carina Fritsch und Thomas Mach neben den versierten Akteuren Helle Wolter, Leo Kindshofer sen., Gisela Fritschi und Patrick Schosser auf. Fritsch als „Töchterle Ria“, die der Männerwelt gehörig den Kopf verdreht, während Kellnerin Lisl (Christina Karl) und Hausknecht Korbi (Markus Streiberger) versuchen, die Gastwirtschaft „Zur blauen Gans“ vor dem Ruin zu retten. Markus Streitberger mutiert dabei zum eleganten Ober im Frack, der mit höflichen Floskeln wie „bitte sehr, bitte gleich“ bei den verwöhnten Gästen zu punkten versucht.
Auszug aus dem Mooskurier vom 26. März 2010 (Text: bh)
Ein Zuschauermagnet namens „Die falsche Katz“
Dreiakter der Moosbühne sorgt für vollen Gemeindesaal

Auch in der Theatersaison 2010 sorgt die Moosbühne mit ihrem Schwank in drei Akten wieder für einen bemerkenswerten Ansturm auf den Gemeindesaal. Gleich sechsmal konnten dort die interessierten Besucher das Stück „Die falsche Katz“ von Maximilian Vitus genießen und sich dabei immer wieder herzhaft dem Lachen hingeben. Zwei Darsteller mussten dabei sogar eine „Fremdsprache“ lernen, wie die zweite Vorsitzende Christine Wimmer vor der Aufführung stolz verkündete. Und tatsächlich war es ein Höhepunkt als Karin Troidl und Carina Fritsch in feinstem Schwäbisch auf der Bühne brillierten. Christine Wimmer zeigte sich über die Besucherzahlen sehr zufrieden: „Die Resonanz war sehr gut, der Gemeindesaal fast voll“.

Im Dreiakter handelte es sich um die Geschichte einer heruntergekommen Wirtschaft namens „Zur blauen Gans“. Deren Wirt August Nothaft (Harald Kindshofer) ist derart pleite, dass er nicht einmal die 30 Mark Strafe zahlen kann, die er wegen einer Sperrzeitenübertretung blechen musste. Drei Tage Haft in Stadelheim sind die bittere Folge. Schuld daran ist der Rammelmeyer (Helle Wolter) vom benachbarten Hotel „Die scharze Katz“. Erstens hat er den armen Schlucker angezeigt, zweitens nimmt er ihm auch noch die ganzen Gäste weg. Der in der blauen Gans wohnende Maler Stefan (Patrick Schosser) bekommt schließlich vom Rammelmeyer den Auftrag, für ihn ein Werbeschild zu machen. Am Ende will er aber den Preis nicht zahlen und da kommt der Maler zusammen mit der Kellnerin Lisl (Christina Karl) und dem Hausknecht Korbi (Markus Streitberger) auf die glorreiche Idee, „an Rammelmeyer zu blitzen“. Sie stellen das Schild einfach an die eigene Wirtschaft, um die Gäste ind die „falsche Katz“ zu lotsen. Das klappt, auch wenn die eigenen Zimmer sich nicht gerade im besten Zustand befinden. Trotzdem klappt das Vorhaben, die schwäbische Frau Schädle (Karin Troidl) kommt zusammen mit ihrem Töchterle Ria (Carina Fritsch), außerdem der in die Ria verliebte Max Fink (Thomas Mach). Frau Schädle wollte ihre Tochter im Urlaub eigentlich mit jemand anderem verkuppeln – aber wie diese Liebesgeschichte ausgehen wird, kann jeder erahnen. Der Rammelmeyer dagegen meint, dass die Frau Schädle was von ihm will und ist gar nicht so sehr angetan von. Er verspricht dem August Nothaft, die Erlassung aller Schulden, falls er sich ihrer annimmt. Was er nicht wusste, zwischen den beiden hat es schon davor heftig gefunkt. Am Ende gibt’s das ersehnte Happy End und alle Besucher im Gemeindesaal durften sich über ein paar nette Stunden freuen.
Bericht vom Hallbergmooser & Landkreis Anzeiger vom 10. April 2010 (Bert Brosch)
Über 1200 Besucher sehen Schwank „Die falsche Katz“
Auch in diesem Jahr überzeugte die Moosbühne Hallbergmoos mit ihrem bayerischen Schwank „Die falsche Katz“ die Mundartliebhaber. Über 1200 Besucher sahen die sechs Aufführungen, darunter auch eine Benefiz-Veranstaltung für die Senioren der Gemeinde. Unter der Regie von Christine Wimmer wussten alle zehn Schauspieler zu gefallen, wobei Markus Streitberger als Korbi der Hausknecht, die überzeugendste Darstellung bot. Alle sechs Aufführungen waren annähernd ausverkauft, Bühnenbild und Deko ebenso liebevoll und professionell wie die Maske. Der Ton ist schon verbesserungswürdig, nicht alle Schauspieler konnten überall gut verstanden werden.

Die Geschichte stammt aus dem Jahr 1952 und ist eine typische Verwechslungskomödie in bayerischer und zum Teil auch schwäbischer Mundart. Doch da kein echter Schwabe im Moosbühnen Ensemble steht, musste diese „Fremdsprache“ gelernt werden. Dies meisterten Karin Troidl als Frau Schädle und ihr „Töchterle Ria“, gespielt von Carina Fritsch, bis auf einige „stellenweis“ unverständlichen Worte in einem Kunst-Schwäbisch gut. Am Schluss gab es viel Happy End zwischen mehreren Paaren, eine schwäbisch-bayerische Gastronomie Verbrüderung, einen deftig über den Tisch gezogenen Großgastronomen (sehr glaubwürdig gespielt von Helle Wolter) ein gemeinsames Abschlusslied und intensiven Schluss-Applaus des Publikums.

 

 


Theaterabend 2009
Ein Engel namens Blasius
Bayerisches Lustspiel in drei Akten von Andrea Döring

Mitwirkende:

Toni Lehner, Bergbauer Patrick Schosser
Hertha, seine Haushälterin Karin Troidl
Blasius, Schutzengel Helle Wolter
Loni, junge Magd Katrin Bachmeier
Bertl, Lonis Bruder Markus Streitberger
Markus Gallhuber, Freund von Toni Alexander Waldhier
Kathi, Dorfratschen Gisela Fritschi
Girgl Hintermoser, Großbauer Harald Kindshofer
Franziska Hintermoser, seine Schwester Christina Karl
Petrus, Boss vom Blasi Leo Kindshofer sen
 
Regie Christine Wimmer
Souffleuse Tina Woisetschläger
Maske Lissy Fürbacher
Musikalische Untermalung Hermann Kopp
Sängerinnen / Sänger Renate Schmidmeier, Ute Mittlmeier, Christine Wimmer
Markus Streitberger, Katrin Bachmeier, Patrick Schosser
Schuaplattler Franz Leichtle, Alexander Waldhier, Patrick Schosser
Leitung Christine Wimmer & Patrick Schosser
Bühnenbau Bernhard Kopp, Josef Troidl, Franz Rothböck, Sigi Dattinger,
Karin Troidl, Armin Karl, Christine Wimmer, Patrick Schosser
Bühnenbild Hermann Kopp, Christina Karl
Technik Christian Straub

 

Samstag 21. März, Freitag 27. März, Samstag 28. März, Samstag 04. April
Benefizvorstellung für die Senioren am Sonntag 22. März

Inhalt
Der Bauer Toni lebt alleine mit der Haushälterin Hertha auf seinem Bergbauernhof. Nachdem ihn seine Freundin sitzen hat lassen, fällt er in ein tiefes Loch. Er kümmert sich nicht mehr um seinen Hof und die schon gebrechliche Hertha schafft auch nicht alles alleine. Zum Glück hält sein Freund und Nachbar Markus noch zu ihm, der wenigstens das Vieh versorgt. Die neugierige Nachbarin Kathi trägt zwar jeden Tratsch ins und aus dem Haus, unterstützt Hertha aber auch, indem sie ihr die Einkäufe erledigt und die junge Loni als Haushaltshilfe auf den Hof bringen will. Aber Toni will keine junge Frau um sich haben. Nur Bertl, einen Studenten, der einen Ferienjob sucht, akzeptiert er letztendlich notgedrungen als Hilfe. Der Großbauer Hintermoser versucht sich die Situation von Toni zunutze zu machen. Er möchte ihm seinen Hof abluchsen, um einen Golfplatz zu bauen, wenn es sein muss auch durch eine Hochzeit seiner übrig gebliebenen Schwester Franziska mit Toni. Die Lage verschlechtert sich von Tag zu Tag, scheint sogar aussichtslos zu werden, er trinkt nur noch und kümmert sich um nichts. Wieder einmal im Delirium, sieht er plötzlich eine Gestalt in einem weißen Nachthemd. Es ist Blasius, sein Schutzengel, nur Toni kann ihn hören und sehen…

D’Himmelsmacht
Die Engel, nennen es Himmelsfreud, die Teufel, die nennen es Höllenleid,
die Menschen, die nennen es – Liebe! Heinrich Heine

Zeitungskritiken
Auszug aus dem Hallberger vom 25. März2009 (Text: eoe)
Ein Engel namens Blasius
Mit der Inszenierung des „Engel namens Blasius“ nach Andrea Döring hat die Moosbühne Graf Hallberg nahtlos an die Theatererfolge der vergangenen Jahre angeknüpft. Mit dem längsten Stück der Moosbühnen-Geschichte – das Publikum verbrachte dreieinhalb unterhaltsame Stunden im Gemeindesaal – hat die Moosbühne einmal mehr Spielwitz, Kreativität und Liebe zum bayerischen Volksschauspiel bewiesen.

Weil Bauer Toni drauf und dran ist, Haus und Hof zu versaufen, bekommt er einen Schutzengel an die Seite gestellt. Das kongeniale Duo Schosser & Wolter präsentierten sich souverän und facettenreich: Mit lausbübischem Charme, rustikalem Humor und originellen Dialogen. Mit Bravour geglückt ist dem Ensemble die sicherlich nicht einfache Aufgabe, den unsichtbaren Engel zu „umspielen“. In ihrer Rolle als Haushälterin glänzte die großartige Karin Troidl: alle Facetten ihres komödiantischen Talents durfte das Publikum genießen – sie humpelte als „datterige“ Alte über die Bühne, mimt mit einer großartigen Gestik einmal die Liebenswürdigkeit in Person, dann wieder die leidende Kranke, um schließlich – im Bund mit der souveränen „Ratsch-Kathl“ Gisela Fritschi – dem Liebesglück des Bauern Toni mit der Loni (Katrin Bachmeier) auf die Sprünge zu helfen. Die schwierige Aufgabe, die „Unsymphaten“ des Stücks zu mimen, meisterten Harald Kindshofer als Girgl Hintermoser, der sich den Hof zur Verwirklichung seiner Golfplatzpläne einverleiben will – und Christina Karl als dessen heiratswillige Schwester hervorragend. Als schnöselig-tolpatschiger Knecht ist Markus Streitberger die richtige Besetzung. Tonis Freund Markus findet in Alexander Waldhier ein passendes Ego.

Anspruchsvoll und originell gestaltet hat die Moosbühne nicht nur das Rahmenprogramm – mit Hermann Kopp an der Ziach und den Gstanzlsängerinnen. Ein besonderes Schmankerl lieferte Franz Leichtle: Er hatte den Ensemblemitgliedern Alex Waldhier und Patrick Schosser das Schuaplattln beigebracht – das Ergebnis wurde vom Publikum mit viel Beifall quittiert.

Auszug aus dem Mooskurier vom 27. März 2009 (Text: ts)
Verschlagener Schutzengel und gerissene Haushälterin stiften Ehe
„Ein Engel namens Blasius“ feierte Premiere

Mit dem Lustspiel in drei Akten „Ein Engel namens Blasius“ feierte die Moosbühne letzten Samstag Premiere. Damit eröffnete die vor drei Jahren gegründete und beliebte Moosbühne unter der Regie von Christine Wimmer die Theatersaison 2009. Der Schwank von Andrea Döring ist noch gar nicht so alt – er wurde 2004 in Oberfranken uraufgeführt.

Es war eine himmlisch-heitere Unterhaltung mit witzig-ironischen Dialogen, lustiger Situationskomik und getragen von sehr guten schauspielerischen Leistungen, die die Mundart-Laienschauspielgruppe in etwa 180 Minuten bot. Die lustige und pointenreiche Handlung sowie die schlagfertigen, bayerisch-derben Dialoge, machten es dem Publikum leicht, über die lange Spielzeit hinwegzukommen. Zudem wurden in der Pause bayerische Schmankerln angeboten. Jeder Akt wurde musikalisch eingeleitet, so unter anderem mit einem Trio von Gstanzlsängerinnen und einem Schuaplattl-Trio. Die Schuhplattler kamen so gut an, dass sie gleich eine Zugabe geben mussten. Metzgermeister Franz Leichtle bewies, dass er nicht nur das Fleischerhandwerk meisterlich beherrscht, sondern auch die Kunst des Schuaplattlns. Er hatte den Schauspielern extra den Volkstanz beigebracht.

In diesem turbolenten Schwank geht es hoch her. Der Bauer sauft aus Liebeskummer nur noch. Der Bauernhof kommt herrunter und der Großkopferte Großbauer versucht samt seiner „gspindigen“ Schwester sich diesen unter den Nagel zu reissen. Auf einmal erscheint der Schutzengel Blasius, den nur Toni sehen kann und das Chaos ist perfekt. Nicht einmal die Ermahnungen von Petrus, der auf einer weißen wolke thronend das Geschehen verfolgt, können Blasius aufhalten, es nicht ganz so bunt zu treiben. Natürlich gibt es am Schluss ein Happy End, das die Loni mit ihrem Toni nicht nur Ihrem Schutzengel sondern auch der listigen Haushälterin verdanken, die einen „klaanen Scheinangriff“ initiiert und sich den „Hax verknaxt“. Sie wird mimikreich und ausdrucksstark von Karin Troidl gespielt. Wenn sie in breitestem Bayerisch spricht, mit von Schmerz verzerrtem Gesicht auf ihrem Stock humpelt und ihren Herren an der Nase herumführt, lacht das gesamte Publikum. Hervorragend auch der Leiter der Moosbühne Patrick Schosser, als aufbrausender Bauer Toni sowie Helle Wolter als bockiger Engel Blasius, der mit seinen Lausbubenstreichen für einige Verwirrung sorgt. Aber auch alle anderen Schauspieler überzeugten sehr in ihren Rollen, zum Beispiel Gisela Fritschi als tratschende Nachbarin Kathi, Harald Kindshofer als polternder Großbauer und Christina Karl als geifernde unverheiratete Schwester.

Äußerst gelungen waren zudem Requisite, Trachten Kostüme, Maske, Bühnenbild und Dekoration. Das Stück spielt in einer urigen Bauerstube mit alten, liebevollen Requisiten. Für die Bühnenmalerei und die musikalische Untermalung war unter anderem Hermann Kopp zuständig. Um die authentische Maske und die gelungenen Trachtenfrisuren kümmerte sich Lissy Fürbacher.

Bericht vom Freisinger Tagblatt vom 25. März 2009 (EVA OESTEREICH)
Von lausbübischen Engeln und verliebten Bergbauern
Die Krise macht vor nichts Halt, nicht mal vor dem beschaulichen Bergbauernhof von Toni Lehner. Aber der Bauer bekommt Schützenhilfe von ganz oben: Engel Blasius nimmt die Sache in die Hand – und bescherte dem Hallbergmooser Theaterpublikum unvergessliche Stunden.

Mit der Inszenierung von „Ein Engel namens Blasius“ nach Andrea Döring hat die Moosbühne Graf Hallberg ihre Liebe zum bayerischen Lustspiel und Mut beweisen: Es ist das längste Stück, das die Laispieltruppe um Regisseurin Christine Wimmer bisher gespielt hat, und es hat sich gelohnt. Die Zuschauer sahen ein bayerisches Volkstheater, das mit viel Witz und Kreativität inszeniert wurde. Allen voran ist Karin Troidl zu nennen, die als Haushälterin Hertha alle Facetten ihres komödiantischen Talents zeigt.

 

Weihnachtstheater 2009 der Moosbühne
Die Moosbühne begeistert auf der Weihnachtsfeier des VfB mit dem Stück:Opa draht den Hahn zua
Lustspiel in einem Akt von Ernst Bierl
Mitwirkende:
Leo Kindshofer sen., Bernhard Kopp, Renate Schmidmeier, Harald Kindshofer
Carina Fritsch, Markus Streitberger, Christine Wimmer
Regie: Harald Kindshofer & Markus Streitberger
Souffleur: Helle WolterWie es längst schon Tradition ist, haben wir natürlich auch in diesem Jahr wieder im Rahmen der Weihnachtsfeier des VfB gespielt. Es wurde das Stück „Opa draht den Hahn zua“ von Ernst Bierl gespielt. Ein Lustspiel in einem Akt, was auch seinem Namen alle Ehre hielt. Das begeisterte Publikum schenkte den Akteuren mehrfach Szenenapplaus und viele Lacher. Auch feierte in diesem Stück unserneues Küken, Carina Fritsch Ihren begeisternden Einstand. Unser Urgestein Leo Kindshofer sen. brillierte als spitzbübischer, gewiefter Opa.

 

Theaterabend 2008
D‘ Wahl-Lump’n
Bayerische Komödie in drei Akten von Peter Landstorfer

Mitwirkende
F.X Irlacher, Bürgermeister von Stöttham                 Helmut Wolter
Irlacherin, seine Frau                                              Renate Schmidmeier
Wimmerl, Gemeindebeamter                                     Markus Streitberger
Maria Villmayrin, Großbäuerin                                  Gisela Fritschi
Apolonia Hanftl, Kramerin                                        Karin Troidl
Rosa Datschl, Bedienung im Roten Ochsen                 Katrin Stallmeister
Alfons Gsodmoar, Metzger u. Feuerwehrhauptmann   Patrick Schosser
Hartl Heignmoser, 1. Bauer                                     Leo Kindshofer sen.
Bart Krutznbichler, 2. Bauer                                    Harald Kindshofer
Henschl, Pfannenflicker                                             Bernhard Kopp
Gustav Stüder, „a Preiss“                                          Alexander Waldhier

Regie: Christine Wimmer
Souffleuse: Tina Woisetschläger
Maske: Lissy Fürbacher
Musikalische Untermalung: Hermann Kopp
Leitung: Christine Wimmer & Patrick Schosser
Bühnenbild & Deko:
Josef Troidl, Bernhard Kopp, Franz Rothböck, Hermann Kopp, Alexander Waldhier, Armin & Christina Karl, Dieter Spar, Hermann Schmidmeier, Sigi Dattinger, Anton Wimmer, Patrick Schosser

Samstag, 29. März, Freitag 04. April, Samstag 05. April
Benefizvorstellung für die Senioren am Sonntag, 30. März

Inhalt
Die Gemeinde Stöttham steht genauso wie Hallbergmoos kurz vor der Bürgermeisterwahl. Der amtierende Bürgermeister F. X. Irlacher kann seiner Wiederwahl getrost entgegensehen, hatte er doch noch nie einen Gegenkandidaten. Dementsprechend träge führt er auch zusammen mit seinem Gemeindebeamten Wimmerl die Amtsgeschäfte. Doch dann kommt alles ganz anders. Plötzlich gibt es einen zweiten Kandidaten, der von den Frauen des Dorfes unterstützt wird. Ein heißer Wahlkampf entbrennt, der in einem ungleichen Rededuell der beiden Bewerber am Wahltag gipfelt. Keiner kann sich seiner Wahl sicher sein und so beschließt man in beiden Lagern, dem Wahlergebnis durch eine Lumperei etwas auf die Sprünge zu helfen…

Wia Immer
Ob in den Gemeinden Stöttham und Hallbergmoos Paralellen bestehen, überlassen wir ganz dem Auge des Betrachters, auf jeden Fall darf sich auf einen heissen und lustigen Wahlkampf und das entsprechende Ergebnis gefreut werden!

Zeitungsberichte
Mooskurier 7. Ausgabe, 11. April 2008
„D‘ Wahllump’n“ – oder „Der Wahlkampf kehrt zurück“
Vorstellung der Moosbühne erntet großen Beifall
„A Preuß bedeutet nie was Gutes“ und andere bösen Sprüche mehr, sorgten für herzliches Gelächter unter dem Gemeindesaalpublikum. Die Macher der Moosbühne Graf Hallberg entführten in die bayerische Gemeinde Stöttham der 50er-Jahre. Dort glaubt das Gemeindeoberhaupt Irlacher an seine Fortsetzung der Amtsgeschäfte. Denn einen Gegenkandidaten für das Bürgermeisteramt gibt es nicht. Noch nicht…

Plötzlich erscheint Gustav Stüder – ein Preuße – nicht nur leibhaftig und amüsant dargestellt von Alexander Waldhier auf der Theaterbühne, sondern auch auf der Bildfläche in der Komödie „D‘ Wahllump’n“ von Peter Landstorfer. Im Sturm erobert er die Herzen der (Stötthamer) Damenwelt und wird zum Widersacher von Irlacher. Ein heißer Wahlkampf und ein ungleiches Rededuell – ein paar Ähnlichkeiten zur erst wenige Wochen zurückliegenden Kommunalwahl in Hallbergmoos waren durchaus gestattet. Äußerungen wie „Gemeinwohl geht vor Einzelwohl“ dürften dem ein oder anderen Theaterbesucher aus dieser Zeit noch in lebhafter Erinnerung geblieben sein. Gerahmt waren die drei Akte des Stückes in ein kulinarisches Verwöhnprogramm und musikalische Untermalung, die in insgesamt vier Vorstellungen zum Tragen kamen. „Alle unsere Aufführungen waren gut besucht und fast immer ausverkauft“, bestätigte auch Patrick Schosser, der gemeinsam mit Christine Wimmer die Funktion der Theaterleitung einnimmt. Sogar die Benefizveranstaltung für die Seniorinnen und Senioren der Gemeinde mit Kaffee und Kuchen erlebte einen positiven Trend. Viel Arbeit und persönliches Engagement verbergen sich hinter den mit Bravour gemeisterten Theaterabenden. Von der Stückauswahl über das Bühnenbild und die Besorgung von Kostümen und Requisiten bis hin zu den Proben und den vielen großen und kleinen Handgriffen vor der Aufführung selbst waren die Mitwirkenden seit Mitte Januar unermüdlich im Einsatz. „Jetzt brauchen wir einfach ein bissel Zeit zum Schnaufen“, hieß es von Patrick Schosser, der als Metzger Alfons Gsodmoar auf der Bühne zu sehen war. Vergnügliche Stunden waren das erklärte Ziel der Moosbühnen-Crew für ihr Publikum. Das Fazit lautet: Ziel erreicht! Und nicht nur mit dem Stück haben die Hallbergmooser Laienspieler eine gute Wahl getroffen. Vor allem das Bühnenbild, Requisiten, Deko und Kostüme waren eine echte Herausforderung, denn schließlich galt es, längst vergangene Zeiten anschaulich darzustellen. Eine Meisterleistung, mit der sich vor allem Bernhard Kopp und seine „Kollegen“ verdient gemacht haben.
Übrigens: Ein Teil des Erlöses aus den drei Aufführungen soll einem guten Zweck zugeführt werden. Und spätestens dann wird man von der Moosbühne wieder mehr erfahren!

DER HALLBERGER Nr. 7 vom 09. April 2008 (Text: cob)
Wahlkampf ins Publikum verlegt
Mit einem Augenzwinkern und Anspielungen auf den vorangegangenen Wahlkampf führte die Moosbühne Graf Hallberg heuer ihr Stück „D‘ Wahl-Lump’n“ von Peter Landstorfer im Gemeindesaal auf. Vor ausverkauftem Haus gab es zunächst Gstanzerl mit so netten Anspielungen wie „De Kinder ja de gfrein se, de san ja voller freid, denn bis zum Badeweiher, is jetz a nimmer weit“ oder „mit unsra neien Hauptschul, wern alle jetz recht gscheid“.

Mit begeisternder Spiellaune spielten die Hallbergmooser Laienschauspieler der Moosbühne grandios auf. Auf der liebevoll, mit zahlreichen wirklich alten Requisiten, gestalteten Bühne demonstrierten Markus Streitberger als Gemeindebeamter, Helmut Wolter als Bürgermeister F.X. Irlacher und Renate Schmidmeier als Bürgermeistergattin das beschauliche langsame Bürokratenleben. Dagegen wartete die Kramerin, gespielt von Karin Troidl auf ihren neuen Pass Woche um Woche und Großbäuerin Villmayerin alias Gisela Fritschi kämpfte für ihren Grenzsteinberichtigungsantrag.

Mit dem Zuzug des Preußen Gustav Stüder, gespielt von Alexander Waldhier, der als Gegenkandidat bei den Bürgermeisterwahlen antritt, weht auf einmal ein frischer Wind durch die angestaubten Amtsstuben und ein heißer Wahlkampf entbrennt. Während der g’scheit daher redende Preuße die Unterstützung der Frauen, zu denen auch die Bedienung Rosa Datschl (Katrin Stallmeister) gehört, gewinnt, greift Bürgermeister Irlacher auf seine trinkfesten und etwas dammischen Kumpels und Gemeinderatskollegen (Leo Kindshofer sen., Harald Kindshofer und Bernhard Kopp) als Wahlhelfer zurück. Deren Wahlkampfmotto „Wia immer eam“ sieht ziemlich einfallslos gegen den Wahlspruch „wählt Stüder und die Gemeinde erblüht wüder“ aus.

Schließlich gipfelt der Wahlkampf in die Einbeziehung des Publikums. Mit großem Engagement, viel Spass und mit diversen Schnäpsen in ihren Körben verteilen die drei weiblichen Wahlkämpferinnen mit ihrem Kandidaten Stüder in jeder Reihe des Publikums Stamperl mit Hochprozentigem, während die Wahlhelfer vom Altbewährten Bürgermeister Irlacher mit leeren Floskeln und lautem Auftreten ihren Wahlkampf betreiben. Da auch das Rededuell der beiden Kandidaten nicht Richtungsweisend ist, versuchen beide Gruppierungen ihren Kandidaten durch Pfuscherei zu unterstützen, wobei es gilt den Gsodmoar, den örtlichen Metzger und Feuerwehrhauptmann (Patrick Schosser) zu hintergehen. Ziemliche Verwirrungen und Verwicklungen zeigen am Ende jedoch, obwohl das Publikum auch aktiv an der Stimmabgabe beteiligt wird, dass alles beim alten bleibt.

Landkreis Anzeiger, 12. April 2008 (Text: Cornelia Schröter)
D‘ Wahllump’n: Wahlkampf wie er schöner kaum sein könnte …
In einem richtig harten Wahlkampf gibt’s normalerweise nicht viel zu lachen. Das war bei der bayrischen Komödie „D‘ Wahllump’n“, den die Moosbühne Graf Hallberg in drei ausverkauften Vorstellungen spielte, aber ganz anders.

Die Einblicke in die große Politik der Gemeinde, in der ein heißer Wahlkampf entbrennt, ließen kein Auge trocken bleiben – das lag aber auch zu großen Teilen an der einfach hervorragenden Schauspielkunst der Mitwirkenden. So saß jede Geste einfach perfekt und zog die Zuschauer in den Bann des heißen, urbayrischen Wahlkampfs – bei dem es jedem Zuschauer selbst überlassen wurde, Parallelen zur Gemeinde Hallbergmoos zu finden…

Freisinger Tagblatt (Text: eoe)
Geschickt, gewitzt, grandios: Der Kampf der „Wahl-Lump’n“
Wahlkampf ist eine ernste Sache. Normalerweise. Doch wenn man mit Hochprozentigem, komödiantischem Talent und reichlich Spielwitz auf Stimmenfang geht, biegen sich die Balken vor Lachen. Den Beweis dafür trat die Moosbühne Graf Hallberg am Samstag vor ausverkauften Rängen im Gemeindesaal an. Dort gaben sich „D‘ Wahl-Lump’n“ (von Peter Landstorfer) ein amüsantes Stelldichein.

Die anspruchsvolle Inszenierung der Laienbühne unter der Regie von Christine Wimmer ließ kaum Wünsche offen. Die Darsteller agierten geschickt, gewitzt und souverän.

Fazit: Was den Hallbergmoosern im „echten Leben“ vor kurzem erspart geblieben ist, tischte die Moosbühne Graf Hallberg auf: Einen Wahlkampf mit Mauschelei, Podiumsdiskussionen und Riessengaudi.

Hallbergmoos Online, 07. April 2008 (Text: Cornelia Schröter)
Der Polit-Thriller mit einem Augenzwinkern
Nach der Wahl ist vor der Wahl. Was die Hallbergmooser bei der Bürgermeisterwahl im März nicht bekamen, zeigte jetzt die Moosbühne Graf Hallberg: Wahlkampf vom Feinsten. Die Einblicke in die große Politik einer kleinen Gemeinde, in der ein heißer Wettkampf entbrennt, ließen kein Auge trocken bleiben – und regten die Zuschauer an, Vergleiche mit der heimischen Politik zu ziehen.

Die bayrischen Komödie „D’Wahllump’n“ von Peter Landstorfer zeigt die Gemeinde Stöttham kurz vor der Bürgermeisterwahl. F.X. Irlacher, amtierender Bürgermeister (Helmut Wolter), ist sich seiner baldigen Wiederwahl sicher, da er noch nie einen Gegenkandidaten hatte. Entsprechend träge führt er auch die Amtsgeschäfte zusammen mit seinem Gemeindebeamten Wimmerl (Markus Streitberger). Ein heißer Wahlkampf bricht aber aus, als mit Gustav Stüder (Alexander Waldhier) ein zweiter Kandidat auftaucht, der noch dazu die Unterstützung der Frauen des Dorfes hat. Schließlich kann sich kein Bewerber mehr seiner Wahl sicher sein – und beide beschließen, dem Wahlergebnis etwas auf die Sprünge zu helfen.

In insgesamt drei ausverkauften Vorstellungen konnten die Darsteller der Moosbühne mit fabelhaften schauspielerischen Leistungen begeistern. Den Zuschauern wurde mit einem Augenzwinkern ein urbayrisch-lustiger Wahlkampf gezeigt – ganz ohne Parallelen zur Hallbergmooser Politik. Oder etwa doch?


 

Theaterabend 2007
Da Rauberpfaff
Rauberg’ schicht in drei Akten von Peter Landstorfer 

Mitwirkende
Raubhauser Gust, Rauberhauptmann      Helmut Wolter
Rothen Res, Rauberhur                          Christine Wimmer
Hetzinger Jackl, ein Räuber                    Patrick Schosser
Kupplinger Severa, Großbäuerin             Christina Karl
Annamirl, deren Tochter                         Katrin Stallmeister
Siachlerin, Dorfbewohnerin                     Karin Troidl
Spreitzel, Bürgermeister                         Leo Kindshofer, sen.
Bräu, Ökonom und Brauereibesitzer         Harald Kindshofer
Häflinger, Gendarmerievorsteher             Alexander Waldhier
Schlucker, Dorfbewohner                       Markus Streitberger
Mesner, v. Kirche zu Keitersberg             Bernhard Kopp

Regie: Christine Wimmer
Souffleuse: Kathrin Woisetschläger
Maske: Lissy Fürbacher
Musikalische Untermalung: Hermann Kopp
Leitung: Christine Wimmer & Patrick Schosser
Bühnenbild & Deko:
Ingrid Kamann, Josef & Karin Troidl, Bernhard Kopp, Alexander Waldhier, Armin & Christina Karl, Franz Rothböck, Dieter Spar, Helmut Wolter, Hermann Schmidmeier, Anton & Christine Wimmer, Patrick Schosser

Samstag 24. März, Freitag 30. März, Samstag 31. März
Benefizvorstellung für die Senioren am Sonntag, 25. März

Inhalt
Ein Zufall verhilft dem Räuberhauptmann Gust zu einem ungewollten Berufswechsel. Er wird zum neuen Pfarrer von Keitersberg. Die Räuberbraut Rothen Res macht er zur Pfarrersköchin und sein Kumpane Jackl raubt den geldigen Honoratioren ihr „Schwarzgeld“, während sie ahnungslos bei Gust in der Sonntagsmesse sitzen. Der neue Pfarrer hat zwar mit dem „Messlesen“ noch seine lieben Schwierigkeiten, doch wegen seiner Menschlichkeit und Leutseligkeit kommt niemandem in der Gemeinde der Verdacht, dass sie einem falschen Pfarrer auf den Leim gehen, bis dass …….

Anno dazumalAnfang des 19. Jahrhunderts war das Raubertum in Bayern noch weit verbreitet. Berühmte Bayerische Rauber wie da Matthias Kneissl trieben ihr Unwesen. Wurden sie von der Gendarmerie erwischt, wurden sie geteert, gefedert und dann gevierteilt. Heut gibt’s in Bayern keine Rauber mehr, dafür Politiker…

Zeitungsberichte
DER HALLBERGER Nr.13 vom 04. April 2007 (Text: eoe)
„Moosbühne Graf Hallberg“ inszeniert den Rauberpfaff“ – Kriminell gut
Bestes Volkstheater – aus der Feder von Peter Landstorfer hat die „Moosbühne Graf Hallberg“ inszeniert. Und dabei ist es der Laienbühne unter der Regie von Christine Wimmer erneut gelungen, in vier liebevoll arrangierten Vorstellungen das Publikum zu begeistern. Darsteller, die sich in die Rolle „knieten“ ohne zu überzeichnen, charmanter Dialoge, musikalische Zwischenspiele, wunderbare Kostüme – zum Teil aus dem Fundus der Pfarrei – und ein professionelles Bühnenbild machten die Inszenierung zu einer runden Sache mit Anspruch. Mit Witz, starker Gestik und Einfühlungsvermögen agierten die Darsteller – allen voran Helmut Wolter als Rauberpfaff, der mit kuriosen, klerikalen Ritualen, Schulterklopfern als Segensspende und merkwürdigen Bekleidungstechniken für viele Lacher sorgte. Unübertroffen ist die Leistung von Karin Troidl, die als gottesfürchtige „Siachlerin“ mehr als einmal mit Szenenapplaus belohnt wurde. Vielen unvergesslich wird sicherlich die Beichtstuhl-Szene bleiben – als Troidl in einer witzigen Melange aus Keuschheit und Posse versehentlich dem trunkenen „Schlucker“ ihr Herz ausschüttete.

Süddeutsche Zeitung, 31. März 2007 (Text: Cornelia Schröter)
Gaunerkomödie im Gemeindesaal
Die Besucher des Stückes „Da Rauberpfaff“ hatten ihr diebisches Vergnügen. Die Moosbühne Graf Hallberg feierte am vergangenen Samstag mit der bayerischen Rauberg’ schicht in drei Akten Premiere und der Saal war bis auf den letzten Platz besetzt. Die Geschichte des Räuberhauptmanns Raubhauser Gust, begeisterte die Zuschauer und erntete jede Menge Applaus.

Mooskurier
Lacher Garantiert
Vom Räuber zum Pfarrer – diese Verwandlung macht der Räuberhauptmann Gust im Dreiakter „Da Rauberpfaff“ mit, der von der Moosbühne Graf Hallberg jetzt im Gemeindesaal dem Hallbergmooser Publikum vorgeführt wurde. Von Anfang an hatte die Truppe ihre Lacher auf Ihrer Seite und das Publikum dankte der Moosbühne mit großem Applaus.

Freisinger Tagblatt (Text: eoe)
Zweites Happy-End
Eine diebisch gute Geschichte hat ein zweites Happy End gefunden: Mit dem „ Raubapfaff“ hatte sich die Moosbühne im Frühjahr in die Herzen gespielt. Jetzt gabs noch mal Grund zur Freude: Den Erlös der Aufführungen – 500 € – durfte der Sozialarbeiter der Kommune, Gerald Mayer, in Empfang nehmen: Die Spende soll Jugendlichen, die über die mobile Sozialarbeit vermittelt werden, Freizeitaktivitäten ermöglichen.

VfB Weihnachtsfeier 2007

Wie jedes Jahr haben wir auch dieses Jahr wieder anlässlich der VfB Weihnachtsfeier am 08. Dezember einen Einakter dargeboten. Wir spielten diesesmal die „Verlobung in der Unterhosen“ von Theo Musselmann, ein ländliches Lustspiel in einem Akt. Das Stück kam bei den zahlreich erschienen Besuchern der Weihnachtsfeier sehr
gut an, was sich an schallendem Gelächter und häufigen Szenenapplaus bemerkbar machte.

Mitwirkende      Bernhard Kopp, Harald Kindshofer, Karin Troidl, Markus Streitberger, Christine Wimmer
Regie                  Leo Kindhofer sen.

Die zuletzt gespielten Einakter
Verlobung in der Unterhosen
D‘ Generalprob
Jasti, Masti Gummilasti
Da Wunderdoktor
Die Heiratsvermittlung oder so a gscherte Firma
Die gute Partie
Schusterpech und Schwammerlglück


 

 

Theaterabend 2006
Das sündige Dorf
Bauernkomödie in drei Akten von Max Neal

Mitwirkende:
Thomas Stangassinger, Salmerhofbauer       Helmut Wolter
Stasi, sei Weiberl                                          Karin Troidl
Sepp                                                           Patrick Schosser
Toni, deren Söhne                                        Alexander Waldhier
Korbinian Roßberger, Sägfeiler                    Bernhard Kopp
Vevi, seine Tochter                                       Katrin Stallmeister
Michael Riedlechner, Bürgermeister              Leo Kindshofer, sen.
Alois Vogelhuber, Bauer von Langerberg       Harald Kindshofer
Afra, seine Tochter                                       Christina Karl
Hans, Knecht bei Stangassinger                     Markus Streitberger

Regie: Christine Wimmer
Souffleuse: Kathrin Woisetschläger
Maske: Lissy Fürbacher
Musikalische Untermalung: Hermann Kopp
Leitung: Christine Wimmer & Patrick Schosser
Bühnenbild & Deko Josef & Karin Troidl, Bernhard Kopp, Patrick Schosser, Armin & Christina Karl, Alexander Waldhier

Samstag 01. April, Freitag 07. April, Samstag 08. April
Benefizvorstellung für die Senioren am Sonntag, 02. April

Inhalt
Der Pfarrer macht es in seiner Sonntagspredigt wieder einmal deutlich: Seine Gemeinde ist ein sündiges Dorf – nirgends sonst gibt es so viele ledige Kinder! Den letzten Fehltritt soll der Wegscheidbauer mit seiner Magd Leni begangen haben. Die Schlechtigkeit der „Mannsbilder“ erzürnt Stasi, Bäuerin vom Salmerhof sehr. Ihr Mann Thomas, der als Muster ehelicher Treue gilt, trägt jedoch seit über 20 Jahren einen Fehltritt mit sich rum, aus dem ein uneheliches Kind entstanden ist. Sein Freund Korbinian Roßberger hat damals die Vevi als sein Kind ausgegeben. Just in dieses Mädel verlieben sich die beiden Söhne von Thomas und Stasi, der Bruderzwist um Vevi führt sogar zu Raufereien. Beide glauben in der Gunst um Vevi die Nase vorn zu haben, Vevis Herz schlägt jedoch für Sepp, den älteren Bruder. Thomas Stangassinger kann diese Ehe, die sich auf einmal anbahnt niemals nicht zulassen, da auf Geschwisterehe ja mindestens 15 Jahr Zuchthaus stehen. Er traut sich jedoch nicht sein damaliges Maleur seinem Weiberl zu gestehen. Er und Korbi versuchen mit allerlei Tricks und Raffinessen diese Verbindung zu unterbinden. Als der Reiche Vogelhuber, Bauer von Langerberg seine etwas beschränkte und naive Tochter Afra ins Spiel bringt glaubt der Stangassinger einen Ausweg gefunden zu haben. Stasi jedoch kann nicht verstehen warum ihr Mann die Vevi als Schwiegertochter einfach nicht zugeben kann. Ausserdem verbirgt sie auch ein Geheimnis vor Thomas. Nun müssen sich die Eheleute Stangassinger einiges einfallen lassen, um die verbotene Liebe der ehelichen Söhne und unehelichen Töchter zu vereiteln, ohne dass ihre sündige Vergangenheit ans Licht kommt.

Zeitungsberichte
Freisinger Tagblatt und Hallberger (Text: eoe)
Im „sündigen Dorf“ ist nichts so, wie es scheint – Moosbühne setzt Dreiakter gekonnt in Szene
Die Moosbühne Graf Hallberg hat sich den Dreiakter von Max Neal vorgenommen – und am Wochenende gekonnt in Szene gesetzt. Der jungen Laienbühne ist es gelungen, Volkstheater ohne Volkstümelei, Theater mit Anspruch und Humor auf die Bretter des ausverkauften Gemeindesaals zu bringen. Und auch die Senioren, die am Sonntagnachmittag in den (kostenlosen) Genuss einer Sondervorstellung kamen, zeigten sich sehr angetan.

Als originelles Gespann präsentierten sich Helmut Wolter und Bernhard Kopp, der sich mit „Halunkinationen“ und bezahltem Schweigen zum Amüsement des Publikums über Wasser hielt. In ihren Rollen gingen auch Karin Troidl als resolute Gattin und der verhinderte Bräutigam Patrick Schosser auf, der sich nicht nur im handfesten Bruderzwist trefflich in Szene setzte. Als bescheidene Vevi konnte Katrin Stallmeister überzeugen, als Afra bewältigte Christina Karl eine „tierisch“ schwere Rolle. Imposant – in Statur und Darstellung – agierten Leo Kindshofer sen. (Bürgermeister) und Harald Kindshofer als wohlhabender Viehhandler Vogelhuber.

Freisinger Tagblatt und Hallberger (Text: eoe)
Sündiges Dorf Premiere am 1. April – Vorverkauf läuft.
Auf einen Klassiker unter der Regie von Christine Wimmer dürfen sich die Theaterfreunde freuen. Wem die Moosbühne Graf Hallberg noch kein Begriff ist, der möge sich an die 175-Jahr-Feier der Gemeinde Hallbergmoos zurück erinnern: Anlässlich des Ortsgründungsfestes im vergangenen Jahr hatte die Theatergruppe des VfB einen Dreiakter mit großem Erfolg aufgeführt. Die positive Publikumsresonanz hat die Laienschauspieler zu einem mutigen Schritt veranlasst: Man machte sich selbstständig.

Freisinger Tagblatt (Text: eoe)
Jedem ein Stück
Die Moosbühne Graf Hallberg macht sich nicht nur um die Kulturpflege verdient, sondern auch um soziale Belange. Nicht nur für die Senioren der Gemeinde wurde umsonst gespielt, auch der Erlös der vier Vorstellungen – stolze 1.000,00 € wurde nun mildtätigen Zwecken zugeführt. Mit jeweils 200 € wurden die vier Hallbergmooser Kindergärten und die Aktion Menschen in Not des Freisinger Tagblatts bedacht.


 

Theaterabend 2005
Die Leiter am Kammerfenster
Bayerisches Lustspiel in drei Akten von Martin Dornreither

Mitwirkende
Peter Angermeier, Postwirt                     Harald Kindshofer
Kathl                                                     Christine Wimmer
Vroni, seine beiden Töchter                      Katrin Stallmeister
Lorenz Spreitzer, sein Schwager              Leo Kindshofer, sen.
Xaver Stangl, Leitnerbauer                      Helmut Wolter
Burgl, „sei oide“                                      Karin Troidl
Zenz, beider Tochter                                Gitti Wimmer
Toni Lechner, Bürgermeistersohn             Bernhard Kopp
Sepp Gschwendtner, Kleinhäuslersohn     Patrick Schosser

Regie: Christine Wimmer & Leo Kindshofer, sen.
Souffleusen: Sylvia Schosser & Kathrin Woisetschläger
Maske: Christine Schmidt
Musikalische Untermalung: Hermann Kopp
Leitung: Christine Wimmer & Patrick Schosser

Bühnenbau: Ingrid Kamann, Josef & Karin Troidl, Bernhard Kopp, Patrick Schosser

Samstag 16. April, Freitag 22. April, Samstag 23. April
Benefizvorstellung für die Senioren am Sonntag 17. April

Inhalt
Toni und Sepp sind gute Freunde und in die beiden hübschen Wirtstöchter Kathl und Vroni verliebt. Toni ist mit Kathl schon einig. Sepp jedoch vermutet, dass Vroni einen anderen Schatz hat, da jede Nacht eine Leiter an Vronis Kammerfenster steht. Der Postwirt, der nebenbei noch mit dem Schwager Spreitzer eine langjährige Feindschaft pflegt, will seine Tochter nämlich nicht einem mittellosen Burschen überlassen, also ersinnt er eine List, um dem Sepp die Schneid abzukaufen und stellt jede Nacht die Leiter an Vronis Fenster. Wohl oder übel fügt sich Sepp daraufhin seinem Schicksal, das ihm in Form der resoluten Leitnerin begegnet. Die knechtet nicht nur ihren Gatten, sondern sucht auch noch einen „Hochzeiter“ für die unansehnliche Tochter Zenz. Da Sepp weder Geld noch Stellung hat, wird er gezwungen, die reiche, jedoch hässliche Tochter des Leitnerbauern, die Zenz zu heiraten. Anhand seines Schwiegervaters in spe, sieht er was aus ihm wohl einmal werden wird, denn der Stangl ist im Laufe seiner Ehe ein kleiner, unscheinbarer Pantoffelheld geworden…… .
Aus Wut sägt Sepp schliesslich die Leiter an. Als am nächsten Tag statt eines jungen Burschen der Wirt selbst verletzt ist, erkennt Sepp die List – und zum Schluss gibt’s nicht nur für Vronis Schwester Kathl und deren Spezl Toni ein Happy End.

Da Brauch
In Bayern is seit jeher der Brauch, dass da Bursch zu seim Herzbinkerl zum „Fensterln“ kimmt. Sie wart dann an ihr’m Kammerfenster, während er den beschwerlichen Weg über die Holzleiter wählt. Issa dann endli om okemma, dann griagta vo seim Gspusi a saftigs Busserl zur Belohnung…

Zeitungskritiken
Auszug aus dem Hallberger vom 4. Mai 2005 (Text: eoe)
VfB-Mimen begeistern mit Dreiakter zur 175-Jahr-Feier
Leiter zum Kammerfenster – Leiter zum Erfolg

Es war ein gewisses Wagnis, dass die Theatergruppe des VfB anlässlich der 175-Jahr Feier der Gemeinde eingegangen war. Zum ersten Mal ein Dreiakter und zum ersten Mal vor großem Publikum – statt nur auf der Weihnachtsfeier. Doch wer wagt, gewinnt bekanntlich. Die Aufführungen der „Leiter zum Kammerfenster“ wurden vom Publikum begeistert aufgenommen.

Unter der Regie von Christine Wimmer und Leo Kindshofer sen. haben die neun VfB-Mimen mit dem Martin Dornreither-Schwank wunderbares Bauerntheater präsentiert. Mit allem was dazu gehört: Mit Gstanzln, die Hermann Kopp vor jedem Akt auf der Quetschen intonierte. Mit viel Liebe zu mimischen Details und beeindruckendem darstellerischen Talent. Sei es Karin Troidl, die als Giftspritz’n in Wort, Tonlage und Gesten brillierte. Oder Helmut Wolter, dessen Entwicklung vom Pantoffelhelden zum aufbegehrenden Macho für viele Lacher sorgte. Nicht zu vergessen die heftig-deftigen Dialoge zwischen dem Wirt und seinem Schwager oder der Jugend über die einfältige Zenz.

Das Publikum quittierte es mit reichlich Szenenapplaus. Das Spiel um Liebe, List und Leidenschaft gipfelt in einem turbulenten Aufeinandertreffen von Schmalznudel-Dieben und Leiter-Sägern mit Nudelholz-bewehrten Gestalten im Nachthemd, bei dem es einige blaue Flecken setzt. Und das Happy-End durfte freilich auch nicht fehlen.

Auszug aus hallbergmoos-online.de vom 20. April 2005 (Text: nb)
VfB-Theatergruppe begeistert ihre Zuschauer
Die große Bühne der VfB-Theaterspieler ist normalerweise nur die Weihnachtsfeier, bei der man mit Einaktern und Sketchen in den Kreisen des Sportvereins schon längst Kultstatus genießt. Aber das über mehrere Akte führende, abendfüllende Programm ist eine andere Welt. Da gehört schon Mut dazu, sich hier heran zu wagen.

Der Mut der VfB-Theaterspieler hat sich gelohnt, denn die inszinierten bei ihren ersten beiden Aufführungen eine wunderbare Unterhaltung. Das Stück „Die Leiter am Kammerfenster“ ist eine typische Beziehungskiste, die bis vor Schluß immer verzwickter zu werden scheint. Die überraschende Auflösung gibt es erst ganz am Ende.

Bis dahin bieten die Laiendarsteller des VfB 1a-Unterhaltung. Die Damen und Herren auf der Bühne leben ihre Rollen und spielen diese exzellent. Davon, dass man noch nie in so einem großen Rahmen auftrat, ist wirklich nichts zu sehen. Die Gäste waren begeistert, bekamen reichlich zu lachen und zeigten ihren Spass immer wieder durch spontanen Szenenapplaus. Der Funke ist einfach übergesprungen.